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7. Nina schreibt:
Ich frage mich schon seit längerem, warum spricht Gott nicht genauso zu mir, wie zu Propheten oder anderen?

Liebe Nina!
Entschuldige, dass ich erst so spät antworte. Ich habe viel über deine Frage nachdenken müssen. Es ist eine sehr wichtige Frage, die schon unzählige Menschen beschäftigt hat. Auch in der Bibel lesen wir darüber, dass sich Menschen, diese Frage gestellt haben. Die Geschwister von Moses, Miriam und Aaron, fanden es zum Beispiel sehr ungerecht, dass Gott zu ihnen nicht genauso deutlich spricht wie zu Moses (Buch Numeri, Kapitel 12). Auch der Prophet Elija musste erkennen, dass Gott nicht immer laut wie in einem Sturm zu den Menschen spricht, sondern meistens wie in einem leisen Wind (1. Buch der Könige, Kapitel 19, Verse 11-14). Die meisten Propheten (Moses, Jeremia, Jona, ...) haben sich übrigens nicht darüber gefreut, dass Gott zu ihnen spricht, weil das oft bedeutet hat, dass sie von anderen Menschen ausgelacht, verfolgt oder sogar getötet wurden.
Auch ich habe mich schon oft gefragt, warum mir Gott auf meine Fragen keine deutliche Antworten gibt. Aber ich bin überzeugt, dass Gott zu allen Menschen und auch zu mir und dir spricht. Aber nur zu wenigen Menschen tut er das so deutlich, dass sie überzeugt sein können, wirklich die Stimme Gottes zu hören. Zu den meisten Menschen spricht Gott durch die Bibel oder durch andere Menschen oder durch das Gewissen oder durch eine plötzliche Idee, die sie bekommen, manchmal auch durch durch das Vorbild von anderen Menschen, durch die Natur, durch ein gutes Buch oder ähnliche Dinge.
Mir ist es zum Beispiel schon oft passiert, dass ich Gott im Gebet eine Frage gestellt habe und ein paar Tage später hat mir ein Freund etwas gesagt - und das war mich ganz deutlich eine Antwort Gottes auf meine Frage.
Noch einmal: Ich glaube, dass Gott zu allen Menschen spricht, aber zu den meisten nur sehr leise. Die allermeisten Menschen müssen also sehr aufmerksam sein, um Gottes Stimme zu "hören".
Liebe Grüße, Isaak



6. Michael schreibt:
Der Papa von meinem besten Freund sagt, es gibt keinen Gott. Stimmt das?

Lieber Michael!
Viele Menschen glauben heute, dass es nur Dinge gibt, die man mit den Händen greifen kann oder die man mit einem Apparat messen kann. Aber kannst du die Freundschaft zu deinem besten Freund messen? Kannst du die Liebe messen, die deine Eltern zu dir haben? - Das kann niemand. Aber trotzdem gibt es diese Freundschaft. Und du kannst sie spüren, wenn dein Freund dich beispielsweise in den Schutz nimmt. Auch Gott kann man nicht messen oder beweisen. Aber wir können ihn spüren, wenn wir draußen im Garten den Insekten zusehen, wenn wir den Wind spüren, wenn wir einen Sternenhimmel betrachten, ... Ich glaube fest daran, dass es Gott gibt. Und ich glaube, dass Gott auch für die Menschen da ist, die nicht an ihn glauben.
Liebe Grüße, Martha



5. Flo fragt:
Hat Gott die Erde gemacht oder die Evolution?

Lieber Flo!
Wenn du mich so fragst, dann muss ich darauf antworten: Gott hat beides gemacht - die Erde und damit auch die Evolution! :)
Als Christen glauben wir daran, dass Gott das ganze Universum und damit auch unsere Erde erschaffen hat. Wir sprechen in diesem Fall von Schöpfung. Wenn Gott nun alles erschaffen hat, dann hat er auch die Naturgesetze erfunden. Dass die Sonne jeden Tag aufgeht und wieder untergeht, war nur eine von den vielen Ideen Gottes. Die Evolution widerspricht der Schöpfung daher nicht. Sie ist sogar eine hilfreiche Erklärung für die Entwicklung der Natur. Du stellst dir vielleicht diese Frage, weil du viele Diskussionen über Schöpfung und Evolution gehört hast. Es gibt Menschen, die meinen, dass der Mensch und die Erde nur zufällig entstanden sind. Diese Vorstellung nennt man Evolutionismus. Dieses Wort ist leicht mit Evolution zu verwechseln. Da wir Christen aber daran glauben, dass Gott und nicht der Zufall die Welt erschuf, lehnen wir den Evolutionismus ab, nicht aber Evolution.
Liebe Grüße, Martha



4. Thomas will wissen:
Hallo! Ich habe heute in der Tageszeitung "Der Standard" gelesen, dass, in der Bibel viele Gruselgeschichten stehen. Mir gefallen die Geschichten der Bibel sehr gut, auch die nicht so schönen. Aber trotzdem frage ich mich, warum in der Bibel auch solche Geschichten stehen. Wisst ihr eine Antwort? Lg Thomas

Lieber Thomas! Du hast recht: In der Bibel stehen viele nicht so schöne, ja sogar schreckliche Geschichten. Die Bibel ist ein Buch, in dem Erfahrungen stecken, die Menschen über mehr als 2000 Jahre gemacht haben. Und diese Erfahrungen waren (und sind) - leider - nicht immer schön und oft sogar schrecklich. Wenn die Bibel zum Beispiel darüber schreibt, dass Kain seinen Bruder Abel aus Neid tötet, will sie nicht sagen, dass das gut ist - ganz im Gegenteil. Jeder Mensch, der einen Bruder oder eine Schwester hat, kennt die Erfahrung, dass man ihn oder sie manchmal nicht ausstehen kann. Die Bibel ermahnt uns mit der Geschichte von Kain und Abel, dass Neid und Hass nicht Macht über uns ergreifen dürfen. Das Gleiche gilt für die meisten der anderen "Gruselgeschichten": Sie alle geben uns Ratschläge, wie wir mit unseren Schattenseiten umgehen sollen. Liebe Grüße, Isaak



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